Italien Roadtrip – Mit dem Zelt nach Nizza und Monaco
Was für eine Reise! Mein Mann und ich durften zwei Wochen zusammen durch Teile Südeuropas reisen. Wir mieteten ein Auto in der Schweiz und schliefen in unserm Zelt auf Campingplätzen. Wir verbrachten so eine tolle Zeit zusammen und freuen uns sehr an all den verschiedenen Orten, die wir entdecken durften. Hier möchten wir euch die Highlights unserer Reise und die Route zeigen:
Hier könnt ihr also unsere Route im Detail sehen. Es sieht nach sehr vielen Stunden Autofahrt aus, aber, wenn sich die 22 Stunden auf zwei Wochen verteilen, ist es nicht mehr sehr viel! Hier also unsere Reisestopps:
Baden (CH)
Alba (IT)
Ventimiglia (IT)
Nizza (F)
Monaco
Camogli (IT)
Levanto / Cinque Terre (IT)
Pisa (IT)
Florenz (IT)
Rom (IT)
Pavia (IT)
Baden (CH)
Alba
Alba, Italien war unser erster Stopp am ersten Tag. Es lag für uns ideal, da es auf dem Weg nach Ventimiglia lag und wir so die lange Fahrt unterbrechen konnten. Alba ist ein herziges Städtchen im Piemont. Die Stadt selber ist nicht sehr gross, aber ziemlich sauber und die Gebäude waren sehr gepflegt. Für mich sah es so aus, als ob die Leute dort zu den reicheren Menschen Italiens gehören.
Wir können die Fahrt durchs Piemont sehr empfehlen. Die Landschaft ist einfach wunderschön. Die Hügel mit den Rebbergen und den alten Häusern sehen fantastisch aus. Mehrmals habe ich auf der Fahrt angehalten und bin für Fotos ausgestiegen.
Camping: Wir haben auf dem Campingplatz “Camping-Alba-Village” übernachtet. Der Platz war ziemlich gross, sodass wir das Auto direkt neben dem Zelt haben konnten. Die Toiletten und Duschen waren für italienische Verhältnisse sauber. Vom Camping bis in die Stadt kann man mit dem Bus fahren oder 35 Minuten gehen.
Vinery in Alba
Piemont
Am zweiten Tag fuhren wir nach Ventimiglia, Italien und blieben dort für einige Nächte. Freitags findet dort der grosse Markt statt, einer der grössten Italiens! In den Strassen verkaufen sie vor allem Kleider und Krimskrams. Daneben hat es ein Gebäude in dem der Essensmarkt ist. Beides ist definitiv einen Besuch Wert! Ventimiglia hat ausserdem eine schöne Altstadt, die auf einem Hügel steht.
Camping: “Campeggio Vallecrosia” war unser Übernachtungsort. Der Camping ist direkt am Strand, was ein grosses Plus ist. Um ins Zentrum von Ventimiglia zu gelangen muss man 40 Minuten gehen (an der Rezeption sagen sie 10 Minuten). Es hat auch einen Bus, welcher aber sehr unpünktlich ist. Der Platz im Camping war winzig und wir hatten fast keinen Schatten.
Der Grund weshalb wir mehrere Nächte in Ventimiglia verbrachten, war, weil wir von dort aus mit dem Zug nach Nizza und Monaco fuhren. Wir verbrachten je einen Tag in der Stadt, man kann sicher auch mehr Zeit dort verbringen. Wir entdeckten beide Städte zu Fuss und würden das auch so weiterempfehlen.
Nizza: Wir liebten Nizza, auch wenn es an dem Tag geregnet hatte. Nizza ist ziemlich gross mit einer langen Ladenstrasse zum Shoppen. Es hat viele junge Leute und die Stadt wirkt sehr lebendig. Der Strand ist sehr schön genauso wie die Gebäude. Nur schon die Atmosphäre der Stadt ist einen Besuch Wert!
Nizza
Nizza
Gebäude in Nizza. Alles an der Wand ist nur aufgemalt.
Monaco: Dieses Land und diese Stadt ist einfach eine völlig andere Erfahrung. Obwohl es bei Italien und Frankreich liegt, ist es ein grosser, spürbarer Unterschied. Man merkt definitiv, dass sich dort die gehobene Klasse bewegt. Wir schauten uns das Einkaufsgebäude, den Hafen, den japanischen Garten und das Monte Carlo Casino an. In den Spielbereich des Casinos darf man nur, wenn man geschlossene Schuhe und nicht in “Strandmontur” gekleidet ist.
Monte Carlo Casino
Im Casino
Hafen
Nach Monaco waren wir bereit für die Weiterreise. Unser nächstes Ziel war Levanto, welches gleich neben Cinque Terre liegt. Auf dem Weg stoppten wir in Camogli, welches jetzt einer meiner Lieblingsstädtchen ist. Es ist überhaupt nicht touristisch und deshalb gefiel es mir fast besser als die fünf Dörfchen in Cinque Terre.
Camogli
Am Tag 7 unserer Reise gingen wir auf eine Bootstour um Cinque Terre anzuschauen. Warum seid ihr nicht mit dem Auto gegangen, fragst du? Cinque Terre besteht aus fünf Dörfern, die alle am Meer bei den Bergen liegen. Es hat eine grosse Verbindungsstrasse hoch über den Dörfern. Wenn du ein Dorf ansehen willst, musst du eine enge, kurvige Strasse nach unten fahren und dort mühsam nach einem Parkplatz suchen. Da du ja schon dort bist, möchtest du wahrscheinlich mehr als nur ein Dorf sehen. Also fährst du alles wieder hoch bis zur Verbindungsstrasse, dann wieder eine schmale, kurvige Strasse nach unten… Ihr seht es. Meiner Meinung nach ist die Reise mit dem Boot, Zug oder zu Fuss (Wandern) am besten. Das schönste Dörfchen fand ich Riomaggiore. Falls ihr die Bootstour macht, habt ihr die Gelegenheit nach Portovenere zu gehen. Es gehört nicht zu den fünf Dörfchen, aber ist es Wert!
Camping: Das Campieren in Cinque Terre ist schwierig. Deshalb übernachteten wir in Levanto. “Camping Aquadolce” ist wahrscheinlich der schönste Platz dort und das merkt man auch. Unbedingt den Platz früh reservieren. Der Platz war sauber und schön sowie auch die Toiletten. Vom Camping sind es 6 Gehminuten zur Fährenanlegestelle. Die Fähre (nicht wirklich eine Fähre) bringt einem an alle Orte in Cinque Terre.
Monterosso
Riomaggiore
Corniglia
Portovenere