Joshua Tree im Sommer – Was du wissen musst

Joshua Tree National Park

Unsere lange Reise nach Texas begann mit dem Joshua Tree Nationalpark. Zuvor hatten wir 1.5 Wochen in Santa Cruz und Yosemite verbracht. Mehr Informationen zu unserer gesamten Reise findet ihr hier.

Wir fuhren 9 Stunden bis nach Joshua Tree um dort eine Nacht zu verbringen bevor wir dann früh am Morgen in den Park fuhren. Ich freute mich sehr die Wüste und die speziellen Bäume und eine völlig neue Landschaft zu entdecken.

Unterkunft

Wir verbrachten die Nacht in einem Airbnb in Joshua Tree, dem Ort gleich neben dem Nationalpark. Bis zum Parkeingang ist es lediglich eine 10-minütige Autofahrt. Joshua Tree erschien uns nicht als der schönste Ort, eher ausgestorben und etwas zerfallen, aber für eine Nacht im Airbnb war es kein Problem.

Reisezeit

In den Nationalpark Anfangs August zu gehen, ist nicht die Hauptreisezeit wegen der enormen Hitze in der Gegend. Die Höchsttemperatur während unserer Zeit dort lag bei 40°C. Deswegen machten wir uns gleich in den frühen Morgenstunden auf den Weg. So früh war nicht mal die Zahlstation am Eingang offen. Auch sonst konnten wir nur 1 – 2 weitere Autos entdecken. Wie genial war das?! Die Schilder mit den vielen Hinweisen auf das Verhalten bei vielen Touristen liess uns erahnen, wie die Situation im Frühling oder Herbst aussehen würde. Umso mehr genossen wir die Ruhe.

Bei der Hitze auch schon in den Morgenstunden muss man oft mit dem Auto von Parkplatz zu Parkplatz fahren und dann kleine Spaziergänge von 10 – 15 Minuten unternehmen und so den Park erkunden. Die Joshua Trees spenden wenig Schatten und so ist es auch am Morgen zu heiss für lange Wanderungen.

Wir waren mit der Reisezeit zufrieden. Wir denken, dass wir das meiste im Park sehen konnten, auch ohne lange Wanderungen. Joshua Tree gehört zu der Mojave- und Colorado-Wüste und die bietet auch begrenzt «Attraktionen» für grosse Wanderungen.

Aufenthaltszeit

Wir verbrachten einen halben Tag in Joshua Tree und fanden die Zeit als völlig ausreichend. Wir bekamen einen guten Eindruck vom Park, den Bäumen, Kakteen und Tieren und konnten ungestresst die Zeit dort geniessen.

Allgemeine Park Information

Wir entdeckten bei den Recherchen für den Nationalpark die National Park Service App und waren sehr froh darüber. Oftmals hat das Handy keinen Empfang im Park und die App lässt einem im Vorhinein die Parkkarte herunterladen. Alle Wanderwege und wichtigen Wegpunkte sind dort angezeigt.

Normalerweise ist ein Tageseintritt für die Parks 25 Dollar pro Auto (alle Personen inbegriffen). Dieser ist dann oftmals für eine ganze Woche gültig. Möchte man mehr als 3 Nationalparks besuchen, lohnt sich die Jahreseintrittskarte für alle Nationalparks in den USA, welche 80 Dollar kostet. Damit erhält man Eintritt für das Auto, 4 Erwachsene und alle Kinder.

Aktivitäten

Skull Rock

Im Park kann man neben Wandern und Spazieren auch noch Klettern, Vögel beobachten und natürlich den spektakulären Sternenhimmel beobachten. Wir waren leider von der 9-stündigen Fahrt so müde, dass wir nicht noch nachts in den Park gingen, aber der Sternenhimmel, so weit entfernt von der Zivilisation ist unglaublich! Der Park ist 24h/7 Tage die Woche offen.

Wir gingen auf 3 kurze Spaziergänge, um den Split Rock und Skull Rock zu sehen und den Hidden Valley Nature Trial zu gehen. Alle 3 Orte sind sehr empfehlenswert, nur wenige Minuten vom Auto entfernt und laden zu vielen Fotos ein. Ausserdem sahen wir viele Eidechsen, Weißschwanz-Antilopenziesel (eine Art Boden-Eichhörnchen) und sogar Wachteln. Glücklicherweise begegnete uns keine Klapperschlange!