Oahu Traumferien – Geheimtipps für die Nordküste
Turtle Kayaking Cove
Blaues Wasser, weisse Strände und Palmen soweit das Auge reicht, daran denkt man wohl, wenn man Hawaii hört. Obwohl das natürlich alles stimmt, hat Hawaii noch so viel mehr zu bieten, und alles zusammen hat unser Aufenthalt auf der Insel zu Traumferien gemacht. Bevor wir nach Hawaii gingen, verbrachten wir Zeit in Kalifornien. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.
Joshuas Cousin wohnt auf Oahu an der Nordküste (North Shore), welches zum abgelegneren Teil der Insel gehört. Wir durften in ihrem Gästehaus wohnen, welches nur ein paar Meter vom Strand entfernt ist. Mir gefiel es sehr all die verschiedenen Tiere und Pflanzen zu sehen, die das tropische Klima mit sich bringt.
Allgemeine Informationen:
Transport
Ich empfehle die Miete eines Autos, da man damit einfach flexibler ist und auch etwas unbewohntere Gebiete erreichen kann. Es gibt einen Busservice, der für Honolulu sehr praktisch ist, aber für die Nordküste ist ein Auto hilfreich.
Unterkunft
Wo dass die Übernachtung am meisten Sinn macht, hängt ein wenig von den Aktivitäten ab, die man unternehmen möchte. Seid ihr nur für einen kurzen Städtetrip nach Honolulu da? Dann empfehle ich ein Hotel in der Stadt zu nehmen. Wollt ihr Wandern, baden, schnorcheln und die Natur geniessen? Dann kann ich euch nur ans Herz legen, euch die Nordküste für Übernachtungen anzuschauen. Uns gefiel es sehr so nahe an der Natur zu sein auch wenn das hiess, dass wir einige Male 1 Stunde nach Honolulu gefahren sind.
Sunset Beach
Unsere Highlights
Strände:
Sunset Beach war der Strand in der Nähe unseres Hauses und wir verbrachten deshalb viel Zeit dort. Der Strand ist breit und das Wasser klar. Etwas weiter vom Ufer entfernt hat es sogar ein kleines Reef zum Schnorcheln.
Sharks Cove
Sharks Cove (Haienbucht) ist ein bekannter Strand zum Schnorcheln. Laut Joshs Famile hatte es dort noch nie Haifische, auch wenn die Bucht so heisst. Wenn man Glück hat, kann man aber allerhand andere Fische und vielleicht sogar Schildkröten sehen! Es ist sicher von Vorteil Badeschuhe mitzubringen, da der Einstieg ins Wasser über die scharfen Korallen erfolgt.
Wir standen gerade bei Laniakea Beach im Stau, als ich Schildkröten am Strand entdeckte. Natürlich parkten wir gleich um uns die Tiere anzuschauen. Anscheinend ist dies ein bekannter Strand, bei dem sich die grossen Riesen an der Sonne aufwärmen und die Algen fressen.
Turtle Kayaking Cove
Turtle Kayaking Cove war mein Lieblingserlebnis auf Hawaii. Wir hatten zwei Velos und fuhren der Strasse nach, bis ich auf Google Maps entdeckte, dass ein kleiner Weg bis an den Strand führte. So fanden wir einen richtig tollen Veloweg, einen wunderbar, fast verlassenen Strand mit atemberaubenden blauen Wasser und sogar Schildkröten! Wir sahen auch Banyan Bäume, dieser hier ist anscheinend sogar in Fluch der Karibik zu sehen!
Banyan Tree
Velofahrt nach Turtle Kayaking Cove
Wandern
Diamond Head
Da Vulkane in der Schweiz nicht existieren, freute ich mich ausserordentlich auf die Wanderung. Der Eintritt kostet 5 Franken pro Person und 10 Franken fürs Parkticket. Man muss im Voraus auf dem Internet eine Anfangszeit reservieren. Rechnet mit ca. 3 Stunden für die ganze Wanderung, das gibt genug Zeit um die Aussicht richtig zu geniessen und viele Fotos zu knipsen. Uns gefiel die Aussicht auf Waikiki, die Strände un die Küste wahnsinnig gut, wir sahen sogar ein U-Boot!
Diamond Head
Diamond Head
Diamond Head
Waikiki vom Diamond Head
Die Ehukai Pillbox Wanderung startet beim Parkplatz der lokalen Schule. Der Start der Wanderung ist ein wenig verwirrend, da es nur ein kleiner unbeschriebener Weg ist. Zuoberst bei der Pillbox (Bunker) kann man die schöne Aussicht auf die Nordküste geniessen. Die Wanderung ist etwa eine Meile lang und der Anfang ist etwas steil. Bringt unbedingt Wasser und einen Hut!
Ehukai Pillbox Hike
Um zu den Waimea Falls zu gelangen, darf man durch den botanischen Garten wandern und hunderte von lokalen Pflanzen betrachten. Der ganze Weg ist flach und alsphaltiert. Der Eintritt kostet 25 Dollars, was ich etwas teuer finde. Trotzdem lohnt es sich, da man so viele schöne Pflanzen betrachten darf! Leider bestanden die Wasserfälle nur aus ein paar Wassertropfen, da es den ganzen Sommer über nur wenig regnete. Ihr werdet wahrscheinlich mehr Glück haben wie wir.
Es gibt auch einen Moon Walk einmal im Monat für 10 Dollar, aber Josh und ich waren nicht so begeistert davon. Die Leute leiten euch durch den Park mit hellen Leuchtstäben und Taschenlampen und man ist ein wenig gefangen mit all den anderen Leuten. Ausser man rennt allen davon, ist es das Erlebnis nicht Wert.
Waimea Falls
Hibiskusblume
Hawaiian Flora
Dörfer und Städte
Haleiwa ist ein sehr herziges, etwas touristisches, Dörfchen an der Nordküste. Wir nahmen den Bus dort hin und liefen entlang der Einkaufsstrasse. Wir mochten die lokalen Kunstausstellungen, Schmuck und Kleider sehr. Natürlich durfte auch der ursprüngliche Save Ice Laden Matsumoto nicht fehlen!
Matsumoto Shave Ice
Honolulu
Ich bin froh, dass wir einen Tag in Honolulu verbringen durften, auch wenn wir nicht die grössten Fans vom Zentrum von Honolulu sind. Wir mochten Waikiki besser, da etwas mehr Leute dort waren. Wir verbrachten einige Stunden im Ala Moana Center um zu shoppen und schauten uns den Iolani Palast an, welcher der einzige königliche Palast in den USA ist. Vom Waikiki Strand sieht man wunderbar auf Diamond Head was einen tollen Kontrast zu den vielen Hochhäusern Waikikis bildet.
Iolani Palace
Honolulu in der Nacht
Iolani Palace
Diamond Head vom Waikiki Beach
Ich schreibe hier auch über Pearl Harbor, obwohl es ja nicht wirklich eine Stadt ist. Plant genug Zeit - was einen ganzen Tag bedeutet, wenn ihr Interesse an Geschichtlichem habt. Es gibt sehr viel zu sehen und alles ist über die Bucht verteilt, sodass es einen Bus gibt, der die Leute von einem zum anderen Ort fährt. Josh und ich schauten uns das Battleship Missouri (Kriegschiff) und das U-Boot Bowfin an und fanden beides spannend. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wie die Leute monatelang auf so kleinem Raum eingepfercht waren und wie das Leben dort wohl war.
Pearl Harbor U-Boot Kueche
USS Missouri Kriegsschiff
Food and Drinks
Essen und Trinken
Natürlich müsst ihr auf der Insel allerhand tropische Früchte wie Ananas, Bananen, Apfelbananen, Papaya, Kokosnüsse und noch viele mehr probieren. Früchte aus dem ursprünglichen Klima schmecken einfach besser. (Oder ist es einfach das Fehlende schlechte Gewissen so eine Frucht gekauft zu haben?)
Acai Bowl ist einer meiner Lieblingssnacks, den man fast überall finden kann.
Bar Leather Apron ist eine schöne, chice Cocktail Bar im Zentrum Honolulus. Die Drinks wurden gleich vor uns zubereitet, einige davon sogar geräuchert!
Acai Bowl from Banzai Bowls
Bar Leather Apron
Andere Aktivitäten
Schnorcheln auf Hawaii ist bekannt, da man viel Zeit am Strand und im Wasser verbringt. Idealerweise hat man ein Badeshirt an, da man viel Zeit direkt unter der Wasseroberfläche in der Sonne verbringt.
Einen Tag verbrachten wir auf der Dole Plantage und auch wenn es touristisch ist, fand ich es einen gelungenen Ausflug. Ich lernte viel über Ananas, wir assen den berühmten Dole Whip (Softeis) und liefen durch den botanischen Garten. Zum Glück regnete es gleich bevor wir den Garten betraten und so hatten wir alles für uns allein!
Ananasfelder bei der Dole Plantage
Koi füttern
Nachtreiher
Dole Plantagegarten
Ananas auf dem Dole Plantagefeld
Um mehr über den lokalen Rum zu lernen, buchten wir eine Führung und Rum Tasting bei der Kohana Distillerie. Wir waren beeindruckt davon, dass der ganze Prozess auf Hawaii stattfindet und wie sie sich für die Umwelt einsetzen.
Rum Tasting at Kohana Distillery
Die Fülle und Länge dieses Blogposts zeigt euch viellicht ein wenig, wie sehr wir die Zeit auf der Insel genossen haben und wie voll unsere Herzen waren, als wir nach Hause gingen.